Die Segnung von Ehen getrennter orientalischer Christen durch einen katholischen Priester Eine kanon
232
16,5 x 23 cm
Im Recht der katholischen Ostkirchen gibt es schon seit Längerem eine Regelung, die es katholischen Priestern unter gewissen Voraussetzungen gestattet, die Ehen von getrennten orientalischen Christen zu segnen. Im Recht der lateinischen Kirche wurde eine solche Regelung erst durch das Motu Proprio De concordia inter Codices vom 16. September 2016 eingefügt. Ziel dieser Arbeit ist es, die Regelung des c. 1116 3 CIC bzw. c. 833 CCEO aus der Perspektive des kanonischen Rechts darzustellen und zu analysieren, um zu einem besseren Verständnis der Norm beizutragen. In diesem Zusammenhang soll auch das Partikularrecht der Erz Diözesen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland behandelt werden, das in den letzten Jahren zu dieser Regelung erlassen worden ist. Darüber hinaus soll auch die pastorale Praxis in den Blick genommen werden, denn die Regelung stellt die Seelsorger in den Gemeinden vor neue Herausforderungen, die einer Lösung bedürfen.
- Fragen zum Artikel?
- Artikel von eos