173 Warum hatte Jesus unter den 12 Aposteln einen Judas? Gottes Wege sind nicht unsere Wege sagt die
VORBEMERKUNG. Man ist wieder auf Missionstour. Es kommt die Frage an Jesus herangetragen, warum er wohl auch einen Judas in seine Gefolgschaft aufnahm? Darüber gibt es ein eigenes Kapitel im „Gottmensch“. Jesus gab dem Judas einige Tage Bedenkzeit, sich ernstlich zu fragen, ob er ein Jünger Jesu sein will. Jesus stellte dem Judas in längeren Gesprächen vor seiner Annahme deutlich vor Augen, dass es sich Judas wegen der Schwere einer Entscheidung sehr gut überlegen sollte. Hier in diesem Kapitel legt Jesus seinen Jüngern (Judas war nicht dabei) eine deutliche Antwort vor – die allerdings nicht erschöpfend ist, nämlich: Die Apostel sollen an Jesu Beispiel der Geduld mit Judas Iskariot während etwa 3 Jahren Wanderungen durch ganz Israel lernen, in Zukunft in der vorgesehenen Kirche als Apostel auch viel Geduld mit Sündern, mit ihren Feinden, mit Ihren Widersachern zu haben. Er verbirgt den Aposteln nicht, dass die Feinde Jesu zahlreich sein werden. Sehr bemerkenswert hier auch die Episode mit einem älteren, Jesus treu ergebenen Anhänger namens Heli-Anna. Er wurde von seinem Sohn, einem Unmenschen, aus dem eigenen großen Haus geworfen weil dieser es sich mit den Pharisäern bzw. Jesus Feinden nicht verscherzen wollte. Sein Vater - Anhänger Jesu, sein Sohn - ein Jesus Hasser. Sein Vater ging dann wohl einige Jahre auf Betteltour, obdachlos, ganz heruntergekommen / verwahrlost und Jesus gab ihm als Dank eine Hilfe durch Vermittlung anderer Freunde des Meisters, die ihn dann aufnahmen.
- Fragen zum Artikel?
- Artikel von scan parvis