167 Petrus ist sehr bedrückt (hat einen argen „Durchhänger“) und macht sich ernste Zukunftssorgen be
167 Petrus ist sehr bedrückt (hat einen argen „Durchhänger“) und macht sich ernste Zukunftssorgen betreffend die „Sache Jesu“, Er spürt stark die zunehmende Gegnerschaft 550 Bd 9
VORBEMERKUNGEN: Wir sind nicht mehr weit von den Passionstagen (Gefangennahme, Prozess, Kreuzigung) entfernt. Petrus spürt es sehr intensiv und ist äußerst besorgt und deprimiert. Er sitzt allein in einem freien Gelände. Normalerweise haben sich die Apostel gegenseitig aufgebaut (mit schönen persönlichen Gesprächen, mit etwas Humor. Meist ging Jesus mit etwas Abstand der Gruppe voraus. Wenn wirklich etwas zum Lachen Anlass gab, lächelte er mit… Das „Haar in der Suppe“ war aber meist Judas Iskariot). Petrus erinnert sich auch an die diversen Leidensvoraussagen Jesu. Die geheimnisvollen Worte Jesu dass einer seiner Apostel ihn verraten wird gehen ihm durch den Kopf. Bin ich es, wer ist es ? Er macht einen Lebensrückblick. Frau verlassen wegen der Apostelaufgabe. Kein Kind (Frau ist unfruchtbar) und er möchte einen Nachwuchs oder wenigsten ein Kind adoptieren. War alles umsonst – die Opfer, der Einsatz, die Strapazen durch etwa 3 Jahre Wanderleben? Jesus, unübertroffen in seinen psychologischen Fähigkeiten richtet ihn sehr einfühlsam auf und bringt seinen Tränenstrom zum Anhalten. Baut ihn wieder auf und gibt ihm eine Zukunftsperspektive mit der zukünftigen Kirche deren Haupt er sein soll und die das Andenken, die Sendung Jesu bis zum Weltende weiterführen soll. Dieses kurze Kapitel ist eine geistige Vitaminspritze für alle, die im Dienst des Herrn stehen wollen und auch eine dunkle Phase durchstehen müssen.
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