164 Jesus und Johannes todmüde auf Nachtwanderung um versklavte Bauern zu trösten. Maria schmerzt di
VORBEMERKUNG. Jesus und der Apostel Johannes auf einem Gewaltmarsch, beide sehr müde, um die versklavten Bauern des reichen Pharisäer Jochanan zu treffen und aufzurichten. Die beiden haben zwar eine gute körperliche Kondition, aber hier zehren sie von den letzten physischen Reserven. Dann gönnt man sich einen Schlaf in freier Natur. Die Gruppe der versklavten Bauern hatte Jesus mit den Aposteln schon früher gelegentlich besucht. Es muss geheim geschehen, der Pharisäer duldet das nicht und droht mit Strafen. Im Zuge dieses Gottmensch Kapitels spricht Maria weinend mit dem Lieblingsjünger betreffend das nahe bevorstehenden Leiden bzw. den Todesweg Jesu. Maria hatte ja ihr ganzes Leben tiefe, von Gott geschenkte Einblicke über das Geheimnis ihres Sohnes und sein Heilswerk für die Menschheit. Sie wußte natürlich auch aus den prophetischen Schriften des Alten Testamentes (z.B. Prophet Jesaja Kap. 53-56) über den „Gottesknecht“ gut Bescheid. Im Judentum die „verbotenen Kapitel“ weil sie die Mission Jesu zum Ärgernis der ungläubigen Juden deutlich darlegen. Verdrängung. Krampfhafte Uminterpretation. Was Maria hier in ihrem Mutterschmerz dem Apostel erzählt, aufdeckt, gibt tiefen Einblick in ihre Glaubenswelt, Ihr Leiden aber auch ihre mutige Treue.
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