163 Ein Verwandter Jesu – Joseph des Alphäus – zweifelt an der Sendung Jesu als Messias 530 Bd 8
VORBEMERKUNG. Jesus ist die Fragen nach seiner Herkunft, seiner Sendung in Gottes Heilsplan gewohnt. Oft an die Oberfläche gespült von Pharisäern, Sadduzäern und anderen führenden Personen im damaligen Israel. Mit eingebunden in ein Gespräch mit seinem Verwandten sind hier auch einige Apostel. Joseph hält es eher mit der Meinung der Gegner Jesu, was aber trotzdem ihr liebevolles Verhältnis nicht trübt. Wie alle, die Jesus nicht verstehen, nehmen sie Anstoß an seinem einfachen Auftreten im Volk, anders als man es von einem Messias erwarten würde. Er benimmt sich nicht als König von Israel sondern verkehrt vorwiegend unter dem einfachen Volk, was auch eine andere Facette der falschen Messiaserwartungen seiner Zeit entspricht. Jesu Antworten sind sehr erleuchtend und ausgiebig weil er hier argumentativ seine Sendung mit vielen Scheinwerfern unübersehbar und grundsätzlich aufleuchten läßt. Er sieht unter die Oberfläche, zeigt unter anderem auf, dass es seine Sendung ist, Satan zu entmachten durch seinen Sieg über Leben und Tod mit der Auferstehung. Also gut zum Nachdenken auch für jene, die Jesus verkürzt als einen guten Menschen, einen Wohltäter und Weisheitslehrer einstufen. Warum sollte man hier nicht auch eine zentrale Stelle aus 1.Kapiltel (Prolog) des Johannesevangeliums über Jesus bedenken: „Gott von Gott, Licht vom Lichte, wahrer Gott vom wahren Gott“ Wer sonst könnte als einer der Gott ist und vom Himmel kam um uns dahin emporzuheben, die vielen tausend Wunder aller Art, gekrönt mit seiner Auferstehung, in den 3 Jahren seines öffentlichen Wirkens vollbringen? Dazu passt der Spruch: „Wenn das Aug` nicht sehen will, helfen weder Licht noch Brill“
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