159 Jesus nimmt sich extra Zeit sich von einer Jüngerin namens Porphyria zu verabschieden 515 Bd 8
VORBEMERKUNG: Jesus weiß wann „seine Stunde“ (Leiden, Tod, Auferstehung) gekommen ist. Es dürfte wohl noch etwa ein Jahr bis dahin sein. Porphyria (kein hebräischer Name) wohnt in der Gegend von Kapharnaum am See Genesareth wo Jesus seine Predigttätigkeit begann. Jesus nahm sie schon vor längerer Zeit in den Kreis der „Jüngerinnen“ auf und sie extra schulte (also parallel zu den 72 Jüngern die er aussandte = „Apostolatshelfer“ bzw. „Missionshelfer“. Den „harten Kern“ bildeten natürlich die 12 Apostel Jesu). Der Apostel Johannes rudert Jesus in die Nähe des Wohnhauses von Porphyria wo er sich in einem längeren persönlichem Gespräch von der treuen Jüngerin verabschiedet. Er legt offen, dass es sein letzter Besuch ist, da „seine Stunde naht“. Porphyria ist ob dieser Andeutung sehr tief erschüttert und beteuert mit Wort und Tat ihre Bereitschaft, weiter im Dienst Jesu zu stehen. Der nahe Beginn von der Kirche die Jesus gründen wird gibt dann ein breites Betätigungsfeld. Warum ist dieses Kapitel in den Schauungen der Maria Valtorta besonders hervorzuheben? Man sieht beispielhaft, wie jeder einzelne Mensch, der in Verbindung / Freundschaft mit Jesus lebt, zählt. Keiner ist eine Nummer, keiner ist ein „Angestellter“. Freundschaft geht Jesus über alles und dafür nimmt er sich auch einige Stunden Zeit für diesen ganz persönlichen Abschied in einer Art Lagerraum (vollgestopft mit Netzen, Rudern u.a. Hilfsmitteln für die Fischerei am See). Auch ein zeitloses Beispiel für Bischöfe, Priester u.a. kirchliche Amtsträger wie sie mit „freundschaftlichen Banden“ zusammen halten sollten.
- Fragen zum Artikel?
- Artikel von scan parvis