155 Einige Tage Predigt und Heilung in der Stadt Hippos. Viele soziale Impulse. Auch eine Unterricht
ANMERKUNG. Eine mittelgroße Stadt. Die Apostel und Jesus suchen einen günstigen Platz im Freien für eine Predigt. Als Vorspiel: Wie üblich sind die Apostel und andere Helfer oft damit betraut, in den Häusern und bei anderen Gelegenheit den Auftritt Jesu bekannt zu machen. Man muss auch noch das Ende des Marktes abwarten. Jesus hat zwar eine sehr kräftige Stimme, aber dutzende Marktschreier sind stärker. Zusätzlich ist Mundpropaganda im Laufen – „Der Rabbi aus Nazareth ist in der Stadt“ und so ähnlich. „Rabbi aus Nazareth“ ist ein Markenname geworden, der besagt Wunderheiler, heiliges, bescheidenes Auftreten. Geduld und Güte. Demut und Menschenfreundlichkeit ist eine Kurzbeschreibung für Jesus („lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und demütig vom Herzen“) Und die Missionstruppe (Jesus und die Apostel) kommen immer zu Fuß. Pharisäer / Sadduzäer (seine oftmaligen Gegenspieler) treten meist hochmütig, mit gespielter Autorität auf bzw. „tanzen“ auch häufig auf einem bequemen Esel oder Pferd einher. Jesus ist also nicht einer der seinen Thron mit auf Reisen nimmt… Und so viele konkrete, praktische Aspekte (hier vor allem im sozialen Themenbereich) in der wohl halbstündigen Predigt. Politiker verschiedener Farben könnten sich auch noch heute davon etwas abpausen. Viele soziale Themen, Missstände, Bedürfnisse, die es im damaligen Israel gab haben ein sehr zähes Leben und nisten sich auch in unserem Heute ein. Am Ende dieser Stadtmission heilt Jesus einen armen römischen Sklaven aus der Entfernung und sein Herr bezeichnet dann Jesus als „Gott“ auf Erden. Römer (Heiden) sagt Jesus einmal sind viel leichter zu missionieren als Menschen aus seinem Volk, als die Juden.
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