127 FREUDIGES Wiedersehen der Apostel mit Jesus nach Schiffsreise. Eine 2. Auflage der 40 Wüstentag

VORBEMERKUNG: Die Reise nach Antiochien der 8 Apostel mit dem Ehepaar als Vorbereitung für die Evangelisierung nach Jesu Auferstehung hat wohl mehrere Wochen gedauert. Jesus ist abgehärmt, etwas gealtert und traurig. Er war die meiste Zeit in einer Felsenhöhle ohne Essen und Wasser (wie am Beginn seiner öffentlichen Tätigkeit 40 Tage in der Wüste) auf die er auch beim Wiedersehen mit den geliebten Jüngern Bezug nimmt. Eine andere Parallele zu den 40 Tagen erklärt er ebenso: Es war eine Vorbereitung auf das letzte Jahr seines Erdenlebens. Ein tiefgründiger, wissender Blick auf die Menschheit und auf die ganze Welt. Man kann sich wohl kaum vorstellen, was sein göttliches, geistiges Auge sah. Gott entgeht ja nichts. Allwissend, allmächtig. Er wollte aber den geistlichen Kampf, zu dem Satan am Beginn der Menschheitsgeschichte und mit dem Sündenfall Gott herausgefordert hat, fortsetzen. Für uns Sterbliche zu tief, zu komplex. Erst in der Ewigkeit werden wir davon Lichthäppchen erhalten um dann mit Dankbarkeit zu sehen, wie bei Gott der Gang der Weltgeschichte nach seinem liebevollen Willen ablief. Was den Herrn aber wieder aufgerichtet hat war das ganz freundschaftliche, ehrliche, enthusiastische Wiedersehen mit seinen geliebten Jüngern. 2 Jahre freundschaftliches Gruppenleben hinterlässt ja seelische Spuren. Bei der mitgebrachten, ausgiebigen Nahrung des Petrus auf einer Felskuppe kehrt die gewohnte und für alle BELEBENDE, FREUNDSCHAFTLICHE WANDERLEBEN – ATMOSPHÄRE langsam wieder zurück. Hier erspürt man die dreimalige Frage des Herrn an Petrus am See („liebst Du mich – weide meine Schafe“) nach der Auferstehung: Nur eine aufrichtige Liebe zu Gott und zur eigenen Mission / Berufung in der Welt gibt die Kraft zum Durchhalten.
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