Wirtschaft und Ethik Die Österreichische Schule der Nationalökonomie und die Wiener Schule der Natur
Autor: Herbert Pribyl
236 Seiten / Kartoniert
16,5 x 24,0 cm
Be&Be-Verlag
Wirtschaft und Ethik ist ein oft höchst kontrovers diskutiertes Thema. Die vorliegende Publikation versucht, sich diesem Thema über die Österreichische Schule der Nationalökonomie und die Wiener Schule der Naturrechtsethik zu nähern.
Namhafte Autoren wie Jörg Guido Hülsmann, J. Hanns Pichler, Erich W. Streissler und Rudolf Weiler behandeln in ihren Beiträgen die Verwiesenheit der Sozialwirtschaft auf die Ethik. Besonders die Ansätze von Ludwig von Mises und Friedrich A. von Hayek als bedeutende Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie werden ausführlich dargestellt. Der Sozialethiker und Naturrechtslehrer Johannes Messner, Begründer der Wiener Schule der Naturrechtsethik, zeigte den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Fragen auf. Darum benützte er in Sachfragen besonders die Lehre von Vertretern der Österreichischen Schule der Nationalökonomie.
Die Autoren gehen der gegenseitigen Verwiesenheit von Ökonomie und Ethik bei ökonomischen Ordnungsfragen sowohl grundlegend (z.B. Konjunkturtheorie, Geldproduktion, Praxeologie) als auch bei relevanten Einzelthemen (z.B. gerechter Lohn, Unternehmer, Globalisierung, Wettbewerb) nach. Dogmengeschichtlich wird der Einfluss der naturrechtlich geprägten spanischen Spätscholastik auf die Österreichische Schule der Nationalökonomie, besonders Carl Menger, aber auch die Bedeutung der katholischen Soziallehre thematisiert.
- Fragen zum Artikel?
- Artikel von Bücher be be